Syn./Handelsnamen |
Aristochromis Lombardoi, Haplochromis Lombardoi, Haplochromis Sulphur Head, Sulfur Crested Lithobates, Red Top Aristochromis
Otopharynx lithobates wurde schon mal irrtümlich unter dem Namen Aristochromis christyi verkauft, wobei es sich jedoch um einen völlig anderen Fisch handelt.
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Gruppe |
Utaka
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Gattung |
Otopharynx Artenliste der Gattung Otopharynx
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Verbreitung |
Malawi
Malawisee: Otopharynx lithobates kommt bei Chinyamwezi Island, Mumbo Island, Thumbi East Island, Thumbi West Island, Zimbabwe Rock und entlang der Küste von der Spitze von Domwe Island bis Monkey Bay vor.
Die hier gezeigte Standortvariante kommt bei Zimbawe Rock vor. Nur die Männchen dieser Population haben eine blau-violette Grundfarbe und besitzen einen gelben Streifen, der von der Rückenflosse bis hinunter zur Schnauze reicht.
Bei anderen Standortpopulationen, die allesamt eine blaue Grundfarbe haben, ist lediglich die obere Hälfte der Rückenflosse bis zum oberen Rand der Schwanzwurzel gelb oder weiß, teilweise auch mit weißer Blesse auf der Stirn.
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Lebensraum/Biotop |
im tiefen sedimentreichen Felsbiotop
Otopharynx lithobates sind eine der wenigen NonMbunas, die strikt an das Felslitorial gebunden sind (Lithos = Fels). Männchen leben zurückgezogen in Höhlen.
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Größe |
- 16 cm
- 13 cm
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Unterscheidung |
Das gattungstypische Drei-Flecken-Muster und die vier dunklen Flecken an der Basis der Rückenflosse werden bei ausgefärbten Männchen von der Grundfarbe überdeckt. Es ist sehr interessant, den langsamen Umwandlungsprozess mitzuverfolgen, bei dem zuerst die Lippen und der Kopf Farbe annehmen und die Flanken blass blau schimmern bis zur vollen Ausfärbungung mit dem markanten gelben Streifen bei der Art vom Zimbawe Rock.
Die weiblichen Tiere sind beige-grau bis bräunlich-gold gefärbt mit gelben Pigmentanteilen in den Flossen und zeigen das ausgeprägte Fleckenmuster.
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Ernährung |
Otopharynx lithobates frißt die Ausscheidungen von hauptsächlich pflanzenfressenden Arten. Er pickt vom Substrat Partikel auf und untersucht sie auf ihre Fressbarkeit. Oft findet man sie in Höhlen, die von großen Welsen bewohnt werden, deren Ausscheidungsprodukte er wahrscheinlich ebenfalls nach fressbarem untersucht.
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Ablaichverhalten |
Alle im Malawisee endemisch (= nur dort vorkommend) lebenden Cichliden sind maternale (= im weiblichen Geschlecht/mütterliche) agame Maulbrüter. Agam bedeutet, dass keine dauerhafte Paarbildung bzw. Partnerbindung zwischen den Geschlechtspartnern besteht. Die Paarbildung ist lediglich auf den Zeitraum des gemeinsamen Ablaichens beschränkt. Die Brutzeit beträgt bei Malawi-Cichliden etwa drei Wochen. Danach werden die bereits vollkommen entwickelten Jungfische aus dem Maul des Weibchens entlassen.
Die Männchen verteidigen ihre Höhle agressiv gegen Artgenossen. Dort wird auf Sand oder auf Fels abgelaicht. Maulbrütende Weibchen, die bereits ab eine Länge von 7,5 cm geschlechtsreif sind, ziehen sich tief in die Höhlen zurück. Die Brut besteht lediglich aus 15 bis maximal 40 Jungtieren, welche, verglichen mit anderen Arten, sehr langsam wachsen.
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Besonderheiten |
Otopharynx lithobates hat gegenüber anderer Otopharynx-Arten eine untypische Körperform. Sie ist bei dieser Art langgestreckt, ähnlich wie die des Sciaenochromis fryeri. |
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Aquariumgröße |
Beckenlänge ab 150 cm, Beckenvolumen ab 450 Liter
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Haltung |
1 Männchen zu 2 bis 3 Weibchen
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Futtergruppe |
O Informationen über Futter
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Vergesellschaftung |
Otopharynx lithobates ist in der Aquaristik ein sehr beliebter Cichlide. Er ist ein verhältnismäßig friedfertiger Cichlide, der auch mit anderen kleineren Arten zusammen gehalten werden kann.
Mit aggressiven Arten darf er nicht vergesellschaft werden, sondern mit anderen friedlichen NonMbunas wie z.B. Aulonocaras, denen er vom Verhalten her sehr ähnelt. Er unterscheidet sich von diesen jedoch deutlich durch seinen langgestreckten Körper und die fehlenden Eiflecken.
Pflanzen und Pflanzentriebe werden von ihm nicht gefressen.
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sonstiges |
Diese Art reagiert sehr empfindlich auf zu hohe Nitratwerte. Daher sind regelmäßige Wasserwechsel unerläßlich. Weiterhin sind dieser Art reichlich Höhlen und viel Schwimmraum zu geben, damit sie sich auf natürliche Weise entfalten kann.
Andere Fische werden nicht belästigt, selbst untereinander sind sie sehr friedlich. Auch sie selbst sind selten Opfer von Attacken anderer Fische.
Wildfänge sind so gut wie nicht mehr erhältlich, da das Verbreitungsgebiet im Nationalpark liegt, aus dem keine Fische ausgeführt werden dürfen. |