Metriaclima barlowi (Mbenji Island)  McKAYE & STAUFFER, 1986

Metriaclima barlowi Männchen Metriaclima barlowi Weibchen
Startseite Metriaclima barlowi (Mbenji Island)

Syn./Handelsnamen

Maylandia barlowi, Pseudotropheus barlowi, Pseudotropheus fusco
 

Gruppe

Mbuna
 

Gattung

Metriaclima      Artenliste der Gattung Metriaclima
 

Verbreitung

Malawi Malawi
Malawisee: Maleri Island, Nakantenga Island, Nankoma Island, Chidunga Rocks, Chimwalani Reef, Eccles Reef, Mazinzi Reef, Mbenji Island, Luwala Reef, Nankhumba
Die hier gezeigte Standortvariante stammt von Mbenji Island.
 

Lebensraum/Biotop

sedimentreicher Teil der Übergangszone in etwa 10 m Tiefe, kommt bei den Maleri Inseln auch bei 2 m und bei Eccles Reef auch bei 25 m Tiefe vor
 

Größe

  - 12 cm
  - bleiben etwas kleiner
 

Unterscheidung

Männchen zeigen eine leuchtend gelbe Farbe mit, je nach Standort, mehr oder weniger blauen Flossen.
Weibchen haben eine hellbraune Grundfarbe.
 

Ernährung

frißt vom sedimentbedecktem Aufwuchs der Felsen, Plankton im offenen Wasser und Wirbellose
 

Ablaichverhalten

Alle im Malawisee endemisch (= nur dort vorkommend) lebenden Cichliden sind maternale (= im weiblichen Geschlecht/mütterliche) agame Maulbrüter. Agam bedeutet, dass keine dauerhafte Paarbildung bzw. Partnerbindung zwischen den Geschlechtspartnern besteht. Die Paarbildung ist lediglich auf den Zeitraum des gemeinsamen Ablaichens beschränkt. Die Brutzeit beträgt bei Malawi-Cichliden etwa drei Wochen. Danach werden die bereits vollkommen entwickelten Jungfische aus dem Maul des Weibchens entlassen.

 

Die schöne Brutfärbung wird das ganze Jahr über gezeigt. Abgelaicht wird in einem Tunnelnest, welches das Männchen unter einen Fels gegraben und verteidigt hat.
 

Besonderheiten

-

Aquariumgröße

Beckenlänge ab 120 cm, Beckenvolumen ab 300 Liter
 

Einrichtung

Sandboden mit vielen Steinaufbauten
 

Haltung

1 Männchen zu 2 bis 3 Weibchen
 

Futtergruppe

O      Informationen über Futter
Es werden besonders gerne zerkleinerte Partygarnelen gefressen.
 

Vergesellschaftung

Er zeigt sich gegen andere Arten kaum aggressiv, ist aber robust genug, um sich gegenüber anderen Arten zu behaupten.
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